Praxis für
     Lebens- und Gesundheitsberatung
     
 


Die Praxis der Leberreinigung


Tatsache ist,
dass unsere Ausstrahlung
und Heiterkeit in unserem gesellschaftlichen Leben
ganz besonders von dem Zustand unserer Leber abhängt.


Burnett

Warum sollte man eine Leberreinigung machen?

"Warum sollte man eine Leberreingung machen" ist hier die Frage, nicht "wer sollte eine Leberreinigung machen?" da die Reinigung von Leber und Galle eines der wirksamsten Verfahren zur Entgiftung des menschlichen Organismus und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit des Menschen ist, und zwar einesjeden Menschen. Sollten keine körperlichen Indikationen für eine Leberreinigung vorliegen so ist es doch erwiesen, daß die Reinigung von Leber und Galle auch das Lebensgefühl anzuheben versteht.

Gallensteine entstehen in der Leber und nicht in der Gallenblase
Durch unsere heutzutage nicht mehr ganz reine Lebensführung aufgrund der vielen manipulierten Lebensmittel, der Verschmutzung der Umwelt und chemische Arzneien die wir zu uns nehmen lagern sich in der Leber Rückstände ab, welche die Leber aus eigener Kraft nicht mehr abbauen kann. Auf diese Weise bilden sich mit der Zeit kleine verklumpende Rückstände in den zahlreichen Kanälen, welche die Leber durchziehen. Diese Rückstände verengen die Leberkanälchen und hemmen den in der Leber herrschenden natürlichen Fluss. Der auf diese Weise entstehende Stauungsdruck in der Leber führt dazu, daß sie ihre Entgiftungsarbeit nicht mehr korrekt leisten kann und u.a. immer weniger Gallenflüssigkeit erzeugt. Die Gallenflüssigkeit desinfiziert den Darm und ist wichtig, um das Milieu des Darms in einem natürlichen Gleichgewicht zu halten. Kann nun die Gallenflüssigkeit z. B. aufgrund von Gallensteinen nicht mehr richtig in den Darm abfließen, verändert sich das Milieu im Darm und es können sich dort krankmachende Bakterien und Pilze ansiedeln bzw. ungesund vermehren.

Es ist klar, dass sich z. B. Darmpilze, Darmgeschwüre, Darmgase usf. auf Dauer nicht heilen lassen, solange sich Gallensteine in der Leber befinden, die den Gallefluss hemmen.

  Leberreinigung nach Fr. Dr. Hulda Clark

Der entscheidende Unterschied dieser Leberreinigung zu den anderen weiter unten genannten Leberreinigungen besteht darin, dass man bei dieser Reinigung am Folgetag detailgenau sieht, was alles aus Leber und Galle ausgeschieden wurde. Bei den anderen Leberreinigungen sind die Ausscheidungen aus der Leber mit dem Stuhlgang aus dem Darm vermischt und nur schwer differenzierbar.
Bei der Leberreinigung von Frau Dr. Clark sollte explizit Bittersalz verwendet werden und kein Glaubersalz oder ein anderes abführendes Salz, denn das Bittersalz besteht aus Magnesiumsulfat, welches eine entspannende Wirkung auf den Leber- Gallebereich ausübt. Damit wird die Leber auf die bevorstehende Reinigung vorbereitet, damit sie besser loslassen kann.


Fragen und Antworten zur Leberreinigung nach Dr. Clark:

Kann ein Leberstein im Gallengang stecken bleiben und eine Kolik auslösen? - Mir sind keine Berichte über Gallenkoliken bekannt, ausgelöst durch Leberreinigungen. Lt. Frau Dr. Hulda Clark hat sie bei an die tausend Leberreinigungen keinerlei Gallenkoliken beobachten können. Es ist aber denkbar, dass durch die Leberreinigung mobilisierte Gallensteine innerhalb der Leber die Gallengänge neu verstopfen könnten, denn die Klümpchen werden während der Leberreinigung aus dem vorderen Bereich der Leber ausgeschieden und wandern im Laufe der Zeit aus den hinteren Bereichen der Leber über die Leberkanäle nach. Deshalb ist es wichtig, daß eine Leberreinigung innerhalb eines Zeitraums von ein paar Wochen oder Monaten, je nach Bedarf, wiederholt wird.

In dem Buch von Dr. Hulda Clark „Heilung ist möglich“ steht, dass man unbedingt Ornithin einnehmen soll. - Die Öl-Grapefruit-Mischung fördert die Durchblutung der Leber. Deshalb muss das Herz stärker und/oder schneller schlagen und der gesamte Kreislauf kann hochfahren; man schläft schlechter und bleibt im schlimmsten Fall die ganze Nacht lang schlaflos. Die erhöhte Herztätigkeit kann deutlich spürbar werden, was Angst verursachen kann. Ornithin ist eine Aminosäure und wirkt als sanftes Schlafmittel; es schützt die Leber und fördert ihre Entgiftung, damit man besser schlafen kann.

Wie viele Leberreinigungen soll man machen?
Es ist es empfehlenswert, die Leberreinigung ein- bis zweimal jährlich zu wiederholen, und das lebenslang, denn Lebersteine werden anscheinend immer wieder neu gebildet, meiner Beobachtung nach.
Sobald die während der Reinigung ausgeschiedenen Klümpchen und Steine irgendwann kleiner und heller werden ist das m. E. ein Zeichen dafür, daß die Reinigung der Leber bereits gut fortgeschritten ist ...

Die Lebersteine bitte nicht mit Kotsteinen aus dem Darm verwechseln. Kotsteine aus dem Darm sind meist pechschwarz und sehen aus wie Hartgummi.

Wann ist die beste Zeit für eine Leberreinigung?
Die günstigste Zeit für eine Leberreinigung ist der abnehmende Mond bzw. direkt zum Neumond hin.

Wie viel Abstand soll ich zwischen zwei Leberreinigungen halten?
Der empfohlene Mindestabstand zwischen zwei Leberreinigungen beträgt zwei Wochen. Ich selber halte vier Wochen für empfehlenswert.

Was mache ich, wenn ich während der Leberreinigung vor 22:00 Uhr keine Darmentleerung habe?
Die Darmentleerung vor dem Schlafengehen ist wichtig, damit die Leber während der Nacht loslassen kann. Machen Sie im Notfall gegen 21 Uhr einen Einlauf mit einem Einlaufgerät aus dem Sanitätshaus.

Meine Leberkuren verliefen wiederholt erfolglos; was kann ich tun?
Es ist möglich, daß die Reinigung der Leber durch in der Leber sitzende Parasiten blockiert wird. Bitte nehmen Sie in diesem Fall beim nächsten Mal einige Tropfen Schwarzwalnußtinktur zusammen mit der Öl-Grapefruit-Mischung ein und schauen Sie, ob Ihre Leber dann besser entgiftet. Zusätzlich können Sie die Reinigung der Leber am Abend der Leberreinigung mit einer Wärmflasche unterstützen, welche den Abend über auf der Lebergegend ruht, oder Sie nehmen am Abend ein heißes Vollbad, um Ihre Leber zu entspannen.


P. S.
Die Leberreinigung nach Frau Dr. Hulda Clark reinigt die Leber intensiv und gründlich. Sie stellt aber für den menschlichen Organismus auch eine große Anstrengung dar, die bei Krankheit oder schwacher Konstitution möglicherweise nur schwer verkraftet wird. So habe ich ein wenig herum experimentiert und die Erfahrung gemacht, daß man für eine sanftere Reinigung der Leber die von Frau Dr. Clark empfohlene Grapefruit-Öl-Mischung auch halbieren kann und damit noch immer ein gutes Reinigungsergebnis erzielt.
Lässt man die Grapefruit weg und nimmt um 21:45 Uhr lediglich ein wenig Öl zu sich, reinigt sich die Leber ebenfalls während der Nacht, wenn auch wesentlich sanfter wie bei der normalen Reinigung. Überaus wichtig ist grundsätzlich bei allen Leberreinigungen, unabhängig von der Menge Öl oder Grapefruit die man verwendet, daß man in Bezug auf das Bittersalz die empfohlenen Maße und Mengen einhält und die genauen, von Frau Dr. Clark empfohlenen Zeiten für die Leberreinigung. Selbst bei der Einnahme von nur 20 ml Öl reinigt sich die Leber während der Nacht, wenn auch das sichtbare Ergebnis am Folgetag wesentlich geringer ausfällt als bei der herkömmlichen Leberreinigung ...


Anzeichen für Gallensteine, eine Überlastung und Verstopfung der Leber oder für eine Leber, die nicht mehr richtig arbeitet:
- permanentes, anhaltendes Müdigkeitsgefühl - vor allem die (bleierne) Müdigkeit nach dem Mittagessen, ist charakteristisch für eine überlastete Leber.
- depressive Verstimmungen, unbestimmte Traurigkeit und das Gefühl des gedrückt seins
- Aufwachen in der Nacht zwischen 1:00 und 2:00 Uhr; plötzlich ist man glockenhellwach und weiß nicht warum (Leberzeit nach der chin. Organuhr 1:00 - 3:00 Uhr). Eine gesunde (gereinigte) Leber ermöglicht uns einen gesunden Tiefschlaf.
- nächtlicher Alpdruck und Alpträume (hier bitte die Menge des Abendessens reduzieren, zeitiger und leichter essen. (Empfehlenswert ist es z.B., abends um 18:00 Uhr einfach nur eine heiße Suppe zu essen)
- Schwierigkeiten mit dem frühen Aufstehen am Morgen. Man fühlt sich erst am späten Vormittag oder gar erst am Nachmittag oder Abends richtig fit. Auch das hängt mit dem Zustand der Leber zusammen.
- Schmerzen und Muskelverspannungen besonders in Oberarmen, Rücken und Schultern, (Frozen Shoulder)
- Appetitlosigkeit und Übelkeit im Solarplexus, Unterträglichkeit von Fett und Butter
- Spider-Naevi - charakteristisch kleine rote Flecken auf der Haut, bis hin zu sichtlich erweiterten Gefäßen, auch "Lebersternchen" genannt.
- Tinnitus, hochfrequent und pfeifend (hängt anscheinend mit einer Unterversorgung des Gehirns zusammen)
- Übelkeit und/oder Erbrechen, leichtes Übelkeitsgefühl morgens nach dem Aufstehen (auch während der Schwangerschaft)
- Hautprobleme: Neurodermitis als Zeichen für Nahrungsmittelallergien der Leber, Psoriasis als Zeichen für eine zu trockene Leber, grundsätzlich trockene (schuppige) Haut und trockene Schleimhäute,  trockene Lippen sind Zeichen für eine zu trockene Leber. Schmerzende, nässende offene Hautstellen, gerne auch in der Gesäßfalte sind Anzeichen für eine Überhitzung der Leber durch eine zu aktive Lebensweise, zu viel innere Wut - auch hier besteht die akute Gefahr, daß die Leber auf die Dauer zu trocken wird.
- Kopfschuppen sind Anzeichen für eine trockene Leber
- Zahnfleischbluten und schlecht zu stillende Blutungen bei Verletzungen, hervorgerufen durch Blutgerinnungsstörungen
- trockene, entzündete Mundränder, auch bei Kindern, die immer wieder mit der Zunge über den entzündeten Mundrand fahren, deuten diese Anzeichen auf eine zu trockene Leber hin.
- Amenorrhoe (verspätet einsetzende Periode oder Wegbleiben, wenn sie schon angefangen hatte) oder ein plötzlicher starker Rückkgang des Blutflusses, z.B. nach einem Trauma oder einer psychischen Krise
- Hormonelle Probleme, auch während und nach den Wechseljahren
- Prämenstruelles Syndrom (PMS), spannende und schmerzende Brüste vor Beginn der Regelblutung
- ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut deutet auf eine verstopfte Leber hin
- erhöhte Leber- und Gallewerte
- Bindehautentzündung, Augenbrennen und trockene Augen, gerötete, gereizte und entzündete Augenlider, Augendruck und eine schnelle Ermüdung der Augen, schmerzhafter Augeninnendruck, Erhöhung des Augeninnendruckes bis hin zu Symptomen des Glaukoms
Leber und Augen stehen in einer direkten Verbindung. Lichtempfindlichkeit z.B. hat auch mit dem Zustand der Leber zu tun.

- Unverträglichkeit von Zucker, da die Leber für den Zuckerstoffwechsel verantwortlich ist
- häufige Blähungen (Leber und Darm hängen zusammen)
- Verdauungsstörungen;  wechselnd Durchfall, breiiger Stuhl, harter Stuhlgang und Verstopfung
- heller bzw. gelblich verfärbter Stuhlgang
- Hämorrhoiden
- Ein leichtes bis stärkeres bzw. schmerzhaftes Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen
- geschwollene Lymphknoten in der Leiste - Verlauf des Lebermeridians
- nächtliche Wadenkrämpfe
- Störungen, Trockenheit und Verstopfung der Nasenwege und der Nasennebenhöhlen. Eine "Triefnase"  kommt auch von der Leber


Wie können wir unsere Leber unterstützen?

Eine der besten Hilfen die wir unserer Leber anbieten können ist die grundsätzliche Reduzierung der aufgenommenen Nahrungsmenge. Auf gut Deutsch: Weniger essen.
Wir haben es uns durch das reiche Nahrungsangebot das es bei uns gibt angewöhnt, zu viel, zu fett, zu differenziert und auch zu vielfältig zu essen. Unsere Verdauungsorgane unterliegen dem Verschleiß ebenso wie eine arbeitende Maschine aus der Industrie; werden sie zu sehr beansprucht, verschleißen sie schneller - reduziert man ihren Arbeitseinsatz, halten sie länger und nehmen weniger Schaden, können sogar wieder gesunden.

Weiterhin braucht unsere Leber Salz, Gewürze und Bitterstoffe zur Anregung, damit sie besser arbeiten kann. Wobei ich den in der deutschen Küche so beliebten schwarzen Pfeffer zu den von unserem Körper weniger geliebten Gewürzen zähle. Besser verträglich sind Gewürze wie Curcuma, Kümmel und Kreuzkümmel, Oregano, Rosmarin, Salbei, Suppenbrühe und Miso, Curry, Ingwer, Schwarzkümmel, Wacholderbeeren, Dillsamen, Garam Masala usf.

Leber, Galle und Kopf stehen in einem engen Zusammenhang. Der Gallenblasenmeridian bezieht den Kopf mit ein. Über die Behandlung unseres Kopfes können wir Leber und Galle sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Eine fettige Kopfhaut z.B. ist etwas sehr Positives, denn sie deutet auf ein gut arbeitendes Leber-Gallesystem hin. Dauerwellen trocknen die Kopfhaut aus und schaden damit auch dem Leber- und Gallesystem. Eine kräftige Kopfmassage entspannt auch das Leber- und Gallesystem.

Weiterhin:
Die klassischen Leberpflanzen sind der Löwenzahn, die Mariendistel (Silimarin) und die Artischocke.

Die Leber liebt es warm, weshalb wir auf die thermische Wirkung unserer Speisen achten sollten. Ich möchte hiermit auf die Ernährungslehre der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verweisen, welche unseren Nahrungsmitteln thermische Eigenschaften wie kalt, kühlend, neutral, wärmend und erhitzend zuschreibt. Deshalb sollten bei Problemen mit der Leber im Winter unbedingt Südfrüchte und Bananen gemieden werden, denn diese kühlen die Leber, so daß wir schneller frieren und verstopfen. Die Leber ist unsere innere Heizung.

Kaffee hat eine stark erhitzende und zusammenziehende Wirkung auf die Leber.  Übrigens: nicht nur eine nervöse Leber, auch eine überreizte, unter Druck stehende Bauchspeicheldrüse kann auf die Dauer unsere Schlaffunktion Stören und untergraben.

Zucker trocknet die Leber aus. Am schlimmsten ist der weiße Zucker. Vorzuziehen ist grundsätzlich brauner Zucker dem weißen Industriezucker.

Deuten die Zeichen auf eine Trockenheit der Leber hin, so sollte auf die in unserer Nahrung enthaltene Feuchtigkeit geachtet werden und zu trockene bzw. austrocknende Nahrungsmittel reduziert werden wie z.B. Kaffee und schwarzer Tee, Honig, Essig, zu viele trockene Kohlenhydrate.
Äpfel z.B. befeuchten die Leber, Reismilch von lange gekochtem Reis, Klebreis, Rote Betesaft heilt eine verletzte Leber. Für eine die Leber befeuchtende Reismilch werden ca. 50 g Klebreis 50 Minuten lang in einem Liter Wasser gekocht, dann abgesiebt und die Flüssigkeit getrunken. Der Reis kann ebenfalls verzehrt werden.

Sehr wichtig für eine gute, die Leber anregende Ernährung ist ein hochwertiges Salz in der Küche (Bsp. Steinsalz, Ursalz, Himalayasalz, Wüstensalz, Meersalz, Fleur de Sel).

Weiterhin befinden sich in der industriell veränderten Nahrung aus dem Supermarkt die unterschiedlichsten künstlich hergestellten Zusatzstoffe, welche unsere Leber weder kennt, noch verstoffwechseln kann. Auf die Dauer verstopften so die Leberkanälchen und unsere Lebenskraft wird geschwächt.

Die Leber und Fette: Kaltgepresstes Olivenöl wirkt heilend auf die Leber, da es die Leberfunktion anregt. Es sind die wertlosen Industrie- und Auszugsfette, welche der Leber zu schaffen machen und die den Gallefluss hemmen. Eine Ernährung mit kalt gepressten Ölen und dem ayurvedischen Butterfett Ghee als Bratenfett entlastet die Leber und fördert den Gallefluss. 


Unterschiedliche Methoden, die Leber zu reinigen:

Leberreinigung nach Fr. Dr. Hulda Clark

  Leberreinigung nach der russischen Volksmedizin

Zehn-Tages-Kur zur Reinigung von Leber und Gallenblase - habe ich nie ausprobiert und wäre für Erfahrungsberichte dankbar

Die tägliche Reinigung der Leber


Beratungsgespräche zum Thema Leberreinigung sind kostenfrei




Ausscheidungen aus der Leber während einer Leberreinigung
nach Frau Dr. Hulda Clark





In unserer Leber wohnt unsere
übergeordnete Körperintelligenz
die auf einer höheren Ebene
ganz genau weiß,
was gut für uns ist.