Praxis für Beratung in
Gesundheitsfragen, Ernährung und Lebensberatung
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Die Praxis der Leberreinigung


Tatsache ist,
dass unsere Ausstrahlung
und Heiterkeit in unserem gesellschaftlichen Leben
ganz besonders von dem Zustand unserer Leber abhängt.


Burnett

Warum sollte man eine Leberreinigung machen?
Nicht "wer sollte eine Leberreinigung machen?" ist hier die Frage, sondern "warum sollte man eine Leberreingung machen", da die Reinigung von Leber und Galle eines der wirksamsten mir bekannten Verfahren zur Entgiftung und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit des menschlichen Organismus ist.

Gallensteine entstehen wohl in der Leber und nicht in der Gallenblase
Durch unsere heutzutage nicht mehr ganz reine Lebensführung lagern sich in unserem Körper, Bindegewebe und u. a. auch in der Leber Rückstände ab, welche die Leber, um die es hier geht, aus eigener Kraft heraus irgendwann anscheinend nicht mehr abbauen kann. Auf diese Weise scheinen sich mit der Zeit kleine verklumpende Rückstände in den zahlreichen Kanälen welche die Leber durchziehen, zu bilden. Der auf diese Weise entstehende Stauungsdruck in der Leber kann dazu führen, daß sie ihre Entgiftungsarbeit nicht mehr korrekt leisten kann.

Die Leberreinigung nach der amerikanischen Ärztin Fr. Dr. Hulda Clark
 
Leberreinigung

Bei der Leberreinigung von Frau Dr. Clark sollte explizit Bittersalz verwendet werden und kein Glaubersalz oder ein anderes abführendes Salz, denn das Bittersalz entspannt die Leber und bereitet sie damit auf die bevorstehende Reinigung vor.

Der entscheidende Unterschied dieser Leberreinigung zu anderen Möglichkeiten die Leber zu reinigen besteht darin, dass man bei dieser Reinigung recht gut sehen kann, was während der Reinigungsprozedur u. a. aus Leber und Galle ausgeschieden wurde.

Wann ist die beste Zeit für eine Leberreinigung?
Eine günstige Zeit für eine Leberreinigung ist der abnehmende Mond, da der Körper in dieser Zeit besser loslassen kann. Über das Jahr verteilt sind günstige Zeitpunkte im Februar zu finden, im Juni und wieder im Herbst.

Wie viel Abstand sollte zwischen zwei Leberreinigungen eingehalten werden?
Der empfohlene Mindestabstand zwischen zwei Leberreinigungen beträgt zwei Wochen. Ansonsten ein halbes Jahr, ein ganzes Jahr. Es ist empfehlenswert, zwei oder drei Leberreinigungen relativ kurz hintereinander durchzuführen und dann die Abstände zwischen den Reinigungen zu vergrößern.

Meine Leberkuren verliefen wiederholt erfolglos: Was kann ich tun?
Es ist möglich, daß die Reinigung der Leber z.B. durch Parasiten blockiert wird. Bitte nehmen Sie in diesem Fall bei der nächsten Reinigung ein paar Tropfen Schwarzwalnußtinktur zusammen mit der Öl-Grapefruit-Mischung ein und beobachten Sie, ob Ihre Leber dann besser entgiftet. Zusätzlich können Sie Ihre Leber am Tag der Leberreinigung mit einer Wärmflasche unterstützen, welche den Abend über auf der Lebergegend ruht.

Die Leberreinigung nach Frau Dr. Hulda Clark reinigt die Leber intensiv und gründlich. Sie stellt für den menschlichen Organismus aber auch eine große Anstrengung dar, die bei Krankheit oder schwacher Konstitution möglicherweise schwieriger verkraftet wird wie bei einem ganz gesunden Menschen. Bitte nehmen Sie sich in diesen Tagen nicht viel bzw. auch nichts weiter vor, machen Sie langsam und ruhen Sie sich während der Reinigung aus.

Anzeichen für einen gehemmten oder verlangsamten Leberstoffwechsel oder eine überlastete Leber:
- anhaltendes Müdigkeitsgefühl - vor allem die (bleierne) Müdigkeit nach dem Mittagessen, ist charakteristisch für eine überlastete Leber.
- depressive Verstimmungen, das Gefühl des gedrückt seins, eine unbestimte Traurigkeit
- Aufwachen in der Nacht zwischen 1:00 und 2:00 Uhr; plötzlich ist man glockenhellwach und weiß nicht warum (Leberzeit nach der chin. Organuhr 1:00 - 3:00 Uhr).
- nächtlicher Alpdruck und Alpträume
- Schmerzen und Muskelverspannungen in den Oberarmen, Rücken und Schultern,
- Spider-Naevi - charakteristisch kleine rote Flecken auf der Haut, bis hin zu sichtlich erweiterten Gefäßen, auch "Lebersternchen" genannt.
- Tinnitus, hochfrequent und pfeifend
- Hautprobleme!: trockene (schuppige) Haut und trockene Schleimhäute,  trockene Lippen und Kopfschuppen sind Zeichen für eine zu trockene Leber. Schmerzende, nässende offene Hautstellen, gerne auch in der Gesäßfalte
- erhöhte Leber- und Gallewerte
- Bindehautentzündung(en), trockene Augen und Augenbrennen, gerötete, gereizte und entzündete Augenlider, Augendruck und eine schnelle Ermüdung der Augen, Lichtempfindlichkeit

- Unverträglichkeit von Zucker
- häufige Blähungen
- Verdauungsstörungen;  wechselnd Durchfall, breiiger Stuhl, harter Stuhlgang und Verstopfung
- heller bzw. gelblich verfärbter Stuhlgang
- Hämorrhoiden
- Ein leichtes bis stärkeres bzw. schmerzhaftes Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen
- geschwollene Lymphknoten in der Leiste - u. a. Verlauf des Lebermeridians
- Trockenheit und Verstopfung der Nasenwege und der Nasennebenhöhlen, eine "Triefnase"


Wie können wir unsere Leber unterstützen?

Der Stoffwechsel der Leber braucht Gewürze und Kräuter, Salz  und Bitterstoffe zur Anregung, damit er gut arbeiten kann. Vor allem ein gutes Salz ist ganz wichtig!

Mit die größte Unterstützung die wir unserer Leber anbieten können ist die grundsätzliche Reduzierung der aufgenommenen Nahrungsmenge. Auf gut Deutsch: Maß halten in der Nahrungsaufnahme, um Verdauung und Leber zu entlasten. Nach Möglichkeit frische Kost essen, weniger Tüten- und Dosennahrung.

Die Leber liebt es warm, weshalb wir u.a auch auf die thermische Wirkung unserer Speisen achten sollten. Ich möchte hiermit auf die Ernährungslehre der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hinweisen, welche unseren Nahrungsmitteln thermische Eigenschaften wie kalt, kühlend, neutral, wärmend und erhitzend zuschreibt.

Schlicht und möglichst unkompliziert kochen. Die Nahrung in ihrer Zusammenstellung vereinfachen und in Resonanz bringen und beugt einer Überforderung unseres Verdauungssystems vor. Nahrung stellt u. a. auch Information für unseren Organismus dar, die verarbeitet werden möchte. Liefern wir unserem Körper z.B. durch unsere Nahrungsaufnahme mehr an Menge und Information als er auf einmal verarbeiten kann, kann er u. a. mit Überreizung,  Überforderung und starker Müdigkeit reagieren.

Kaffee hat eine stark erhitzende und zusammenziehende Wirkung auf die Leber. Er sollte z.B. bei der Neigung zu Wut und innerer Trockenheit reduziert bis weggelassen werden.

Zucker schwächt die Leber. Am schlimmsten ist der weiße Zucker. Vorzuziehen ist grundsätzlich der braune Zucker dem weißen Industriezucker.

Die Leber und Fette: Kalt gepresstes Olivenöl z.B. regt die Leberfunktion positiv an. Es sind die industriell veränderten Fette, die den Gallefluss hemmen und  der Leber zu schaffen machen. Vorzuziehen sind grundsätzlich kalt gepresste Öle und reine Butter.

Und zuguter Letzt: Die Leber liebt und braucht Bewegung, am liebsten den ganzen Tag. Mäßig viel Schlaf und frühes Aufstehen, am besten vor 5 Uhr in der Frühe, unterstützen die Durchblutung und Arbeit unseres Verdauungssystems. Treppensteigen und Laufen, langsam wie schnell, Liegestütze und Situps kräftigen das Herz, die Verdauung und den Unterleib.

Wagen Sie es, sich an das Erlebnis einer Leberreinigung nach Frau Dr. Hulda Clark heranzuwagen, stehe ich während dieser Zeit gerne telefonisch zur Begleitung und für dringende Fragen zur Verfügung.

  Leberreinigung nach Fr. Dr. Hulda Clark


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